Sunset
verloren und gefunden

Zuerst möchte ich sagen, diese Texte die ich hier ab und zu veröffentlichen werde sind Gedanken von mir, sehr persönlich. Ich bitte um Nachfrage falls jemand Texte oder Teile der Texte kopieren möchte- Danke fürs Verständnis und viel Spaß beim Lesen



Ich laufe durch gerade Straßen
durch ein Labyrinth
Immer weiter mit dem Ziel klar vor Augen
wander ich durch Dunkelheit, blind
Ich strenge mich an und komme voran
besinne mich und merke ich dreh mich im Kreis
Was tu ich da bloß? Ich lass es sein
denn wer sich im Kreis dreht, der kommt nicht voran.

Also setz ich mich,  verharre im klaren Nebel
Und ich bin stolz auf mich,
Habe ich doch schlau nachgedacht
und mich rechtzeitig besonnen ohne mich zu verlieren
Jetzt bin ich auf dem richtigen Weg,
denn im Sitzen kann mir nicht viel pasieren.

So vergeht Stunde um Stunde
Die Nacht weicht dem Tag
und schon wieder ist es dunkel.
In dieser schönen Dunkelheit drängen die Gedanken
sie hüpfen und klopfen
schreien und rufen
Versuchen Zugang zu finden zu meinem Gehör
Doch die Dunkelheit der Nacht
verschluckt jegliche Geräusche ob leis' oder laut
Am Tage streifen mich die Gedanken
und plötzlich wird mir klar
Wer nur sitzt dem passiert nichts
so kommt man aber auch nicht voran.

So eile ich und renne ganz hastig
Will verlorene Zeit wiedergewinnen
wie Wasser das im Sand verrinnt
Hab jetzt so viel Energie
Laufe immer schneller
und ich bin stolz auf mich
bin ich doch jetzt so aktiv, komm schnell voran
und wenn ich mich beeile dann
muss ich ja auf dem richtigen Weg sein
Denn nur wer sich anstrengt
kommt auch voran
Ich laufe schnell weiter
Mein Ziel klar vor Augen doch blind
So Stolpere ich und falle, sehr tief.

Jetzt liege ich am Boden
Keine Lust mich zu bewegen
Es gibt glaube ich gar keinen richtigen Weg
Ich weiß nicht wohin ich gehöre
Mein Kopf schmerzt und mein Bauch
Meine Verletzungen sind sehr stark
Habe ich mir beim Sturz etwas gebrochen
Ich habe mich verloren
Vor lauter Suchen habe ich vergessen
stets auf mich zu achten
Jetzt habe ich mich selbst sehr verletzt.
Kann ich noch gehen? Oder bleibe ich lieber liegen?

Ich rappel mich auf mit Schmerzen überall
und bin froh, dass ich nicht liegen bleiben muss
Im Dreck auf dem Boden
Und ein Gedanke keimt in mir auf
ganz zart ich muss ihn hegen
Der Weg ist das Ziel und wo immer ich hin will kann ich gehen!

Sa laufe ich bedacht,
mit neuem Mut
Versuche weiter zu gehen auch wenn es weh tut
so komme ich voran
langsam muss mich schonen
Sehe Blumen und Schmetterlinge
Wolken und Sonne
Wie konnte ich dies Schönheit übersehen?

Und jetzt bin ich wirklich stolz
Der Nebel hat sich gelichtet
Ich sehe nun die Dinge klar
Ist die Welt nicht wunderschön?
Gibt es nicht viele kleine Geschenke die ich übersah?
so schreite ich voran, stolz auf mich selbst.

Manchmal darf man sich einfach nicht zu viele Gedanken machen.

Copyright

 

 

15.12.14 12:57
 
Letzte Einträge: Herzlich Wilkommen! Erläuterung zu meinem Blog, Nur dem der am Abgrund stand, wachsen Flügel!, Fürs Selbstvertrauen


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